Habe eben pixelgranaten.de in meiner Blogroll aufgenommen. Der Blog ist schon länger in meinem Feedreader. Gibt immer wieder wunderschöne Foto zu sehen. Danke dafür.
Netbook mit Ubuntu 11.10 und SSD

Asus Eee PC 1000h mit Windows XP. Dieses schnuckelige Netbook darf ich mein eigen nennen. Leider ist die Performance auch nach einer frischen Installation des Windows XP kaum noch zu gebrauchen. Ausgestattet mit einem Intel Atom N270 (1.6 GHz Dualcore), 1 GB RAM und einer 160GB HDD (5200 rpm) eigentlich gar nicht schlecht ausgestattet. Jedoch ist selbst einfaches surfen im Web mittlerweile zu einer Tortur geworden. Meiner Meinung nach liegt dass an der Keks langsamen Festplatte.
Daher habe ich mir nachträglich selbst zu Weihnachten ein kleines Geschenk gemacht. Eine SSD (Solid-State-Drive). Genau genommen ist es die ADATA S599 64 GB, welche auf ssd-test.de den #1 Platz des Low-Budget Ranking belegt 1.
Nun gibt es beim Umstieg auf SSD’s einiges zu beachten. Worauf man dabei im Detail beachten sollte, möchte ich im folgenden eingehen.
Patition Ausrichten („Alignment“)
Wichtig damit Dateisystem-Blöcke mit SSD-Pages übereinstimmen. Ansonsten kommt es vor das ein 4KB großer Dateisystem-Block über zwei SSD-Pages geschieben wird. Diese Anpassung birgt den größsten Geschwindigkeitszuwachs.
Weiterlesen: http://wiki.ubuntuusers.de/SSD/Alignment
TRIM Funktion sicherstellen
Der ATA-Befehl TRIM teilt der SSD mit dass gelöschte oder ungenutzte Blöcke nicht mehr genutzt werden. Normalerweise wird nur im Dateisystem vermerkt dass der Platz auf dem Speichermedium frei geworden ist. So wird auf einer üblichen Festplatte die Stelle dann einfach mit neuen Informationen überschrieben. Wobei auf einer SSD die Daten vor dem schreiben der Stelle erst gelöscht werden müssen bevor geschrieben werden kann.
Diese Anpassung beschleunigt die Schreibzugriffe auf das Laufwerk und verringert zudem die Abnutzungseffekte. Trim wird von Linux ab Kernelversion 2.6.33, Windows 7 und Mac OS X seit Version 10.6.8 unterstützt.
Weiterlesen: http://wiki.ubuntuusers.de/SSD/TRIM
Scheduler ändern
Ein Scheduler verwaltet die Schreib-/Lesevorgänge auf ein Datenträger. Es gibt unter Linux “CFQ”, “NOOP” und “Deadline”. “CFQ” ist meist nach der Installation aktiv und ist auf herkömmliche HDD’s angepasst. Ich habe mich für “Deadline” entschieden.
Weiterlesen: http://wiki.ubuntuusers.de/SSD/Scheduler
Auslagerung von Daten
Eine weitere Möglichkeit die SSD möglichst wenig mit Schreibvorgängen zu belasten ist z.B. temporäre Daten in den RAM zu verlegen. Somit werden sie nicht auf die SSD geschrieben, sind aber beim nächsten Start nicht mehr vorhanden. Dazu könnte man /tmp in eine RAM-Disk mounten.
Der Browser ist oft eines der meist genutzten Programme. Hier kann es sich lohnen den Cache aus dem Benutzerverzeichnis nach /tmp zu verlegen.
Weiterlesen: http://wiki.ubuntuusers.de/SSD/Auslagerung
Fazit
Mit den oben genannten Anpassungen startet mein Ubunut (abzüglich BIOS) mit automatischer Anmledung in 18 Sekunden zum Desktop. Der Bootscreen hat nicht mal Zeit die Ladeanimation darzustellen
- Stand 01/2012 ↩
YouTube HTML5 Player0
YouTube mit HTML5 Player nutzen. Die Seite informiert auch darüber ob der Browser die nötigen Funktionen unterstützt. Mit einem aktuellen Browser sollte dies aber kein Problem mehr sein.
Infographics – öde Zahlen cool aufbereitet

Quelle: go-gulf.com Blog
Infografiken zeigen Daten einfach oder auch sehr ausführlich aufbereitet. Mehr davon unter anderem hier im dailyinfographic Blog.
Meine Favoriten sind zum Beispiel
A world without facebook oder WTF is a Petabyte und State of the Internet
Wenn der Server falsche Gratuitous ARP Pakete verschickt
Kaum überwacht man seine Server mit einem Monitoring Tool, wie in unserem Fall Nagios, fällt einem auf dass ein Server permanent einen Paketverlust von ~80% hat, wenn man ihn Pingt.
Seltsamer weise ist dies nur unter Linux zu erkennen. Ein Ping von Windows, liefert 0% Verlust. Was hat es damit auf sich? Nach einigem mitschneiden des Netzwerkverkehrs auf dem Server, erkannte ich eine Reihe von GARP Paketen. Da diese Pakete als Broadcast gesendet werden, werden sie von alle Netzwerkgeräten im Netzwerk ausgewertet.
Gratuitous ARP (engl. „unaufgefordertes ARP“) bezeichnet eine spezielle Verwendung von ARP. Dabei sendet ein Host ein ARP-Anforderungs-Broadcast, bei dem er seine eigene IP-Adresse als Quell- und Ziel-IP-Adresse einträgt. Damit teilt er seine ggf. neue MAC-Adresse unaufgefordert mit.
Quelle: Wikipedia: ARP
Die Pakete enthielten eine IP und eine MAC die nicht zusammen gehörten. Anders gesagt, der Server gab sich als ein anderer aus. Ähnlich dem ARP Spoofing
Also habe ich den Server dessen IP im Paket stand kurzer Hand vom Netzwerk getrennt. Denn laut Wikipedia steht in dem Paket die IP-Adresse des Servers der das Paket sendet.
Zu meinem erstaunen waren weiterhin die Pakete im Netzwerk sichtbar. Also mussten sie von einem anderen Server stammen. In frage kam nun erstmal nur der Server dessen MAC-Adresse im Paket stand. Ein Active Directory Domänen Controller. Und tatsächlich, der Server sendet GARP Pakete mit seiner MAC und einer IP die seinem Netzwerkadapter nie zugewiesen war.
Bisher einzige Lösung war den Netzwerkadapter zu wechseln. Deaktivieren des Adapters oder ein Serverneustart brachten keinen erfolg.
Wieso allerdings nur von Linux Maschinen ein Paketverslust beim Ping Auftritt ist mit Schleierhaft. Denn auf beiden, Linux und Windows ist durch das GARP Paket kurzzeitig ein doppelter Eintrag vorhanden.
The Dark Knight Rises Trailer
Wow, ich bin dermaßen gespannt auf diesen Film. Es gibt wenige Filme die ich mehr als 3 mal gesehen habe bevor sie im TV zu sehen waren. Aber der Vorgänger dieses Filmes war einer davon.
charging Fallback – von unterwegs
Nokia 6210, geht nur leider beim bedienen zwischendurch aus. Obwohl der Akku nicht leer ist.